Aeria

Die Sage von Aeria

 

 

Kurze Geschichte der Welt

 

Inhaltsverzeichnis:

 

Aeria - Chronik des Weltentraums

I. Weltentor (Saphira) (Amuleo/Naraia) 4

1.1 Infantia 5

1.2 Hymne 6

1.3 Verloren 7

1.4 Das fremde Kind 11

1.5 Vogelstunde 12

1.6 Eine neue Ära 13

1.7 Die Empfängnis 14

1.8 Halbblut 16

1.9 Sklaverei 20

1.10 Flucht 26

1.11 Anima 28

1.12 Stadtleben 29

1.13 Somewhere between the Lines 30

1.14 Verzweiflung 31

1.15 Der Angriff 32

1.16 Feuer und Eis 33

1.17 Rückkehr 34

1.18 Dum Spiro Spero 35

1.19 Verstärkung 36

1.20 Zerstörte Hoffnung 37

1.21 Ende eines Traums 38

2 II. Wanderung der Magier /Schwanenflug (Orion/Vania) 40

2.1 Ein Magier auf Reisen 41

2.2 Gefangener eines Traums 42

2.3 . Cruel Fairytales 43

2.4 Kirschblüten 44

2.5 Vogelkäfig 45

3 III. Nacht der Rosen (Selene/Helios) 46

3.4 Trauer 51

3.5 Sidestory: Die Sirenen 52

4 Melodie des Meeres (Amaterasu/Susanoo) 55

4.3 Marmorner Käfig 58

4.8 Stahlregen 65

5 Adlerschwüre (Mytharo/Sarya) 67

5.1 Grau 68

5.2 Transformation 69

5.4 Trümmer 71

6 VI. Blutmond (Acira/Amaria) 75

6.2 Einsamkeit 76

6.3 Wut 77

6.4 Licht und Regen 77

6.5 Knochentron 77

 

 

 

 

 

Autor: Salka Körbs

Begonnen 2005

Beendet ...

 

 

 

I. Weltentor (Saphira) (Amuleo/Naraia)

 

1.1 Infantia

Plurimum mali credulitas facit. (Das meiste Unheil richtet Leichtgläubigkeit an.)

 

 

--

 

Am Anfang war es Dunkel.

 

Die Sterne betrachteten den Beginn neuen Lebens im Universum, und sahen. Weinten, vor dem was kommt, und eine ihrer Tränen fiel auf den Stein, der zur Erde werden sollte. Aus der Träne floss Leben, Zukunft und Vorsehung. Täler und Berge flossen aus ihr, Ozeane und Wüsten. Leben und Tod.

Und durch die Zeiten Hallt ein Ruf.

 

Lange bevor die Menschheit begann, ein Gedächtnis zu haben, begann eine wundersame Quelle am Nabel der Welt, die Ozeane und Meere, Seen und Flüsse mit Wasser zu füllen, demselben Wasser, das bestimmt war in einem jedem Lebewesen zu fließen und sie zu nähren und am Leben zu erhalten.

Die Kraft dieser Quelle war groß genug, dass selbst die frühen Menschen ihre Macht erahnen konnten, wo sie sonst alle Heiligtümer der Natur immer wieder zu vergessen schienen und

Beschlossen, zur Bewahrung und zum Schutz dieser heiligen Quelle einen marmornen Tempel zu errichten.

Zu diesem Zeitpunkt hatte sich bereits ein weiträumiger, dichter Wald um die Lebensspendende Quelle herum gebildet, in dessen Zentrum nun der Tempelbau begann.

 

Ein Tropfen erklingt durch die Zeit, und kündet vom Ende aller Dinge. Die Tranzparenz einer Steinernen Kugel, die über der heiligen Quelle schwebt.

--

1.2Hymne

 

 

Wasser sammeln sich, still, ungeflossen. Tief sind sie zwischen den Klippen verschlossen.
als
letzter Wall zum tosenden Meer.


Ein Wandel vollzieht sich. Die Kleinen Tiere an den Ufern scheinen es zu spüren, als sie sich schnell ihren Höhlen nähern.

 

Unheil naht.

Weit bewegte Wellen. Von Strömen fortgerissene Lebewesen, von Sturm überquellende Berge.

 

Vulkanen gleich grollt der Himmel, und die Erde erzittert unter seinem Klang.

 


Unruhen, als hätte das Ganze Universum sich gegen diesen kleinen Felsblock verschworen den man Erde nennt.

 


Glaube der Nichtwissenheit. Chaos in Unendlichkeit verloren und blind für die Gefahren der Zeit, ist die Kindheit als Schutzwall auserkoren, doch gegen Weiten war sie nicht gefeit.

Rosenblüten im Windgestöber verlieren sich, umwehen Grabkreuze bei Nacht.
Stimmen weben und wiegen ein Lied, wie von der Sonne erdacht.
Lachende Melodien verklangen, und alles schwieg... Der neue Morgen erwacht.


Der Tempel im Schatten der Bäume glitzerte im Licht der Mittagssonne, als sich die schweren

Wolkenberge am Horizont verzogen hatten.

Zurück blieb die Zerstörung der Nacht, die einen Großteil des Waldbestandes als Opfer gefordert hatte. Der Klang des nächtlichen Gesangs der Priesterinnen erhellte die Nacht und schenkte den Lebewesen des Waldes Hoffnung.


 

Die uralten Lieder aus der frühen Vorzeit der menschlichen Erinnerung, die den Pflanzen und Tieren neue Lebensenergie schenkten.


Einige Jahrtausende nach Errichtung des Heiligtums begannen die Menschen, zu vergessen welche Macht sich in den Tiefen des Waldes verbarg, der Tempel selbst schien in der Zeit verloren.
Nur vereinzelt wurden Waisen oder adelige in die Zuflucht aufgenommen, und schlossen sich in Flucht vor der Welt dem Priestertum dieser Stätte an.


(Nur kleiner Tweek - Peek :) Mehr gibts sobald ich im Buch weiterbin!)

 

Alle Rechte dazu liegen bei mir und sind Mein geistiges Eigentum, das nicht anderweitig weiterverwendet werden darf.